Glossar

EU-AI-Act-Begriffe für Unternehmen klar definiert und direkt anwendbar.

Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe der EU-VO 2024/1689 in klarer Sprache, mit Artikelverweisen und internen Querverbindungen für schnelle Orientierung.

Kapitel IX sowie Art. 99 bis 101 EU-VO 2024/1689

AI Act Enforcement

AI Act Enforcement ist die praktische Durchsetzung des AI Act durch Marktüberwachung, Untersuchungen, Korrekturmaßnahmen und Sanktionen.

AI Act EnforcementDurchsetzung AI ActArt 99 AI Act

AI Act Enforcement umfasst behördliche Kontrolle, Untersuchungen, Anordnungen und Sanktionen zur praktischen Durchsetzung der KI-Verordnung.

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ISO/IEC 42001:2023 und EU-VO 2024/1689

AI Governance

Rahmenwerk aus Richtlinien, Prozessen und Strukturen für verantwortungsvolle KI-Nutzung.

AI GovernanceAI Governance DefinitionAI Governance ISO 42001

AI Governance: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 27 EU-VO 2024/1689

AI Impact Assessment

Bewertung der Auswirkungen eines KI-Systems auf Individuen, Gruppen und die Gesellschaft.

AI Impact AssessmentKI FolgenabschätzungAI Impact Assessment ISO 42001

AI Impact Assessment: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Kein Artikel im AI Act; COM(2022) 496, offiziell zurückgezogen am 6. Oktober 2025

AI Liability Directive

Die AI Liability Directive war ein eigenständiger Richtlinienvorschlag zur zivilrechtlichen Haftung bei KI-Schäden; sie ist kein Teil der EU-VO 2024/1689.

AI Liability DirectiveKI-HaftungsrichtlinieHaftung KI EU

Die AI Liability Directive war ein separater EU-Richtlinienvorschlag zur Beweisführung bei KI-Schäden und gehört nicht zum eigentlichen AI Act.

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Art. 4 und Art. 3 Nr. 56 EU-VO 2024/1689

AI Literacy / KI-Alphabetisierung

AI Literacy ist die englische Bezeichnung für KI-Kompetenz und meint das Wissen, Verständnis und Risikobewusstsein für den sachkundigen Umgang mit KI-Systemen.

AI LiteracyKI AlphabetisierungKI Kompetenz englisch

AI Literacy ist die englische Bezeichnung für KI-Kompetenz und beschreibt das erforderliche Wissen für den sachkundigen Einsatz von KI.

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ISO/IEC 42001:2023

AIMS (AI Management System)

AIMS steht für AI Management System — ein systematischer Rahmen nach ISO/IEC 42001:2023 für die verantwortungsvolle Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung von KI-Systemen. Es umfasst Policies, Prozesse, Rollen und Controls für KI-Governance.

AIMSAI Management SystemKI-Managementsystem ISO 42001

AIMS steht für AI Management System und bezeichnet ein Managementsystem für Künstliche Intelligenz nach ISO 42001. Definition, Aufbau und Bedeutung.

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Art. 3 Nr. 3 und Nr. 4 EU-VO 2024/1689

Anbieter vs. Betreiber

Anbieter entwickeln oder bringen KI-Systeme unter eigenem Namen in Verkehr, während Betreiber KI-Systeme in eigener Verantwortung beruflich einsetzen.

Anbieter Betreiber AI ActProvider Deployer AI ActKI Anbieter

Anbieter entwickeln oder vermarkten KI-Systeme, Betreiber nutzen sie in eigener Verantwortung. Diese Rollen entscheiden über die Pflichten im AI Act.

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ISO/IEC 42001:2023 Annex A

Annex A Controls

38 Kontrollmaßnahmen der ISO 42001 für KI-Governance, gruppiert in 9 Kategorien von A.2 bis A.10.

Annex A Controls DefinitionAnnex A Controls ISO 42001ISO 42001 Controls

Annex A Controls Definition: 38 Maßnahmen in 9 Kategorien nach ISO 42001. Übersicht, Zweck und Anwendung im AIMS erklärt.

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ISO Annex SL (Harmonized Structure)

Annex SL

Harmonisierte Grundstruktur für ISO-Managementsystem-Normen mit 10 identischen Hauptkapiteln. Sie bildet auch die Basis von ISO/IEC 42001.

Annex SLAnnex SL DefinitionAnnex SL ISO

Annex SL: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. f Richtlinie (EU) 2022/2555, § 30 Abs. 2 Nr. 6 BSIG, ISO 19011:2018

Audit

Ein Audit ist eine systematische, unabhängige und dokumentierte Prüfung, mit der Unternehmen bewerten, ob Anforderungen, Prozesse und Sicherheitsmaßnahmen wirksam umgesetzt sind.

AuditAudit DefinitionAudit Cybersicherheit

Was bedeutet Audit? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 28 DSGVO sowie Art. 4 Nr. 8 und Art. 26 DSGVO

Auftragsverarbeitung

Auftragsverarbeitung bezeichnet nach Art. 28 DSGVO die Verarbeitung personenbezogener Daten durch einen Dienstleister im Auftrag und nach Weisung eines Verantwortlichen.

AuftragsverarbeitungAVVArt. 28 DSGVO

Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO: AVV-Pflichtinhalte, KI-Systeme als Auftragsverarbeiter und Abgrenzung zur gemeinsamen Verantwortlichkeit.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. c NIS2, BSIG-E § 30 Abs. 2 Nr. 3, BSI IT-Grundschutz CON.3

Backup-Strategie

Eine Backup-Strategie ist ein dokumentierter Plan, mit dem Unternehmen festlegen, welche Daten und Systeme wie oft, auf welchen Medien, an welchen Orten und mit welchen Wiederherstellungszielen gesichert und getestet werden.

Backup-StrategieBackup-Strategie DefinitionBackup-Strategie Cybersicherheit

Was bedeutet Backup-Strategie? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 2 und Art. 3 Richtlinie (EU) 2022/2555, Anhang I und II, § 28 BSIG

Betroffenheitsprüfung

Betroffenheitsprüfung ist die systematische Prüfung, ob ein Unternehmen nach NIS2 und der deutschen Umsetzung in den Anwendungsbereich der Cybersicherheitsregeln fällt.

BetroffenheitsprüfungBetroffenheitsprüfung DefinitionBetroffenheitsprüfung Cybersicherheit

Was bedeutet Betroffenheitsprüfung? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 10 EU-VO 2024/1689

Bias in KI

Systematische Verzerrungen in KI-Systemen, die zu unfairen Ergebnissen führen können.

Bias in KIKI BiasBias AI Act

Bias in KI: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 10 und Art. 27 EU-VO 2024/1689

Bias und Diskriminierung in KI

Bias und Diskriminierung in KI sind systematische Verzerrungen oder Benachteiligungen, die aus Daten, Modellen, Prozessen oder Nutzungskontexten entstehen können.

Bias in KIDiskriminierung KIArt 10 AI Act

Bias und Diskriminierung in KI entstehen, wenn Daten, Modelle oder Prozesse bestimmte Gruppen systematisch benachteiligen oder verzerren.

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Art. 3 und Art. 5 EU-VO 2024/1689

Biometrische Fernidentifizierung

Biometrische Fernidentifizierung bezeichnet die Identifizierung natürlicher Personen aus der Distanz anhand biometrischer Daten wie Gesichtsbild oder Gangmuster.

Biometrische FernidentifizierungRemote biometric identificationAI Act Biometrie

Biometrische Fernidentifizierung meint die Identifizierung einer Person aus der Distanz anhand biometrischer Daten.

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§ 1 BSIG; Art. 8 Richtlinie (EU) 2022/2555; BSIG-E §§ 4 bis 8

BSI

BSI ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und die zentrale Stelle für Informationssicherheit auf nationaler Ebene in Deutschland.

BSIBSI DefinitionBSI Cybersicherheit

Was bedeutet BSI? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. e und Art. 12 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2022/2555; ISO/IEC 29147

Bug Bounty

Bug Bounty ist ein Belohnungsprogramm, bei dem Unternehmen Sicherheitsforschende für die Meldung von Schwachstellen in definierten Systemen vergüten.

Bug BountyBug Bounty DefinitionBug Bounty Cybersicherheit

Was bedeutet Bug Bounty? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 21 Abs. 2 lit. c Richtlinie (EU) 2022/2555, in Deutschland § 30 Abs. 2 Nr. 3 BSIG, sowie ISO 22301

Business Continuity

Business Continuity ist die Fähigkeit eines Unternehmens, kritische Geschäftsprozesse trotz Störungen, Cyberangriffen oder Ausfällen aufrechtzuerhalten und geordnet wiederherzustellen.

Business ContinuityBusiness Continuity DefinitionBusiness Continuity NIS2

Was bedeutet Business Continuity? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 48 EU-VO 2024/1689

CE-Kennzeichnung für KI

Die CE-Kennzeichnung bestaetigt bei Hochrisiko-KI-Systemen, dass das erforderliche Konformitaetsverfahren nach dem EU AI Act durchlaufen wurde.

CE Kennzeichnung KICE Kennzeichnung AI ActHochrisiko KI CE

Die CE-Kennzeichnung zeigt bei Hochrisiko-KI-Systemen, dass das Konformitaetsverfahren nach dem EU AI Act ordnungsgemäß durchlaufen wurde.

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Art. 21 Richtlinie (EU) 2022/2555; BSIG-E §§ 30-39; IDW PS 980

Compliance

Compliance ist die nachweisbare Einhaltung gesetzlicher, regulatorischer und interner Vorgaben durch ein Unternehmen.

ComplianceCompliance DefinitionCompliance Cybersicherheit

Was bedeutet Compliance? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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IDW PS 980; Art. 4 EU-VO 2024/1689; Art. 24 und Art. 32 DSGVO

Compliance-Management-System (CMS)

Ein Compliance-Management-System ist die Gesamtheit aller Maßnahmen, Strukturen und Prozesse, die sicherstellen, dass ein Unternehmen geltende Gesetze, interne Richtlinien und regulatorische Anforderungen einhält.

Compliance-Management-SystemCMSIDW PS 980

CMS erklärt: 7 Grundelemente nach IDW PS 980, Integration von AI Act und DSGVO, pragmatischer Aufbau für KMU.

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Verordnung (EU) 2024/2847; ergänzend Erwägungsgrund 28 und Art. 21 Abs. 2 Buchst. d der Richtlinie (EU) 2022/2555 sowie § 30 Abs. 2 Nr. 4 BSIG

CRA

CRA ist der Cyber Resilience Act, also die Verordnung (EU) 2024/2847 über Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen.

CRACRA DefinitionCRA Cybersicherheit

Was bedeutet CRA? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 12, Art. 13 und Art. 15 Richtlinie (EU) 2022/2555; § 5 BSIG-E

CSIRT

CSIRT ist ein Computer Security Incident Response Team, also eine spezialisierte Stelle für die Entgegennahme, Analyse und Koordination von Cybervorfällen und Schwachstellenmeldungen.

CSIRTCSIRT DefinitionCSIRT Cybersicherheit

Was bedeutet CSIRT? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Erwägungsgrund 3 sowie Art. 20 und Art. 21 Richtlinie (EU) 2022/2555

Cyber-Resilienz

Cyber-Resilienz ist die Fähigkeit eines Unternehmens, Cyberangriffe und digitale Störungen zu antizipieren, ihnen zu widerstehen, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten, sich geordnet zu erholen und die eigenen Schutzmaßnahmen danach anzupassen.

Cyber-ResilienzCyber-Resilienz DefinitionCyber-Resilienz Cybersicherheit

Was bedeutet Cyber-Resilienz? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. g und Art. 20 Abs. 2 Richtlinie (EU) 2022/2555; im deutschen Umsetzungsentwurf gespiegelt in § 30 Abs. 2 Nr. 7 BSIG-E

Cyberhygiene

Cyberhygiene ist die Summe grundlegender Verhaltens- und Sicherheitsroutinen, mit denen Menschen und Unternehmen alltägliche Cyberrisiken wie Phishing, schwache Passwörter oder ungepatchte Systeme wirksam reduzieren.

CyberhygieneCyberhygiene DefinitionCyberhygiene Cybersicherheit

Was bedeutet Cyberhygiene? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 6 Abs. 2 und Art. 21 Richtlinie (EU) 2022/2555, Art. 2 Nr. 1 VO (EU) 2019/881, § 2 Nr. 39 BSIG

Cybersicherheit

Cybersicherheit ist der Schutz von Netz- und Informationssystemen, ihrer Nutzer und anderer betroffener Personen vor Cyberbedrohungen durch technische, organisatorische und personelle Maßnahmen.

CybersicherheitCybersicherheit DefinitionCybersicherheit NIS2

Was bedeutet Cybersicherheit? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 10 EU-VO 2024/1689

Daten-Governance

Daten-Governance nach Art. 10 EU-VO 2024/1689 umfasst Regeln für Qualitaet, Relevanz, Repraesentativitaet und Dokumentation der Daten in Hochrisiko-KI-Systemen.

Daten Governance AI ActArt 10 AI ActKI Datenqualitaet

Daten-Governance umfasst Regeln und Qualitaetsanforderungen für Trainings-, Validierungs- und Testdaten von Hochrisiko-KI.

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Art. 10 EU-VO 2024/1689; ISO/IEC 42001:2023, insbesondere Klausel 8 und 9

Datenqualität

Datenqualität bezeichnet die Eignung von Daten für ihren Verwendungszweck, gemessen an Genauigkeit, Vollständigkeit, Aktualität, Konsistenz, Validität und Repräsentativität.

Datenqualität DefinitionDatenqualität KIData Quality AI Act

Datenqualität: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 37 bis 39 DSGVO, § 38 BDSG sowie Erwägungsgrund 14 der NIS2-Richtlinie

Datenschutzbeauftragter

Ein Datenschutzbeauftragter überwacht die Einhaltung des Datenschutzrechts im Unternehmen, berät Verantwortliche und schult Mitarbeitende im Umgang mit personenbezogenen Daten.

DatenschutzbeauftragterDatenschutzbeauftragter DefinitionDatenschutzbeauftragter Cybersicherheit

Was bedeutet Datenschutzbeauftragter? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 6 Nr. 6 Richtlinie (EU) 2022/2555; §§ 303a, 303b StGB

DDoS

DDoS ist ein koordinierter Überlastungsangriff, bei dem viele verteilte Systeme gleichzeitig Anfragen senden, um die Verfügbarkeit eines Dienstes gezielt zu stören oder vollständig lahmzulegen.

DDoSDDoS DefinitionDDoS Cybersicherheit

Was bedeutet DDoS? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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EU-Gesetzgebungsvorschlag, Stand 16. Maerz 2026

Digital Omnibus

Der Digital Omnibus ist ein EU-Gesetzespaket mit möglichen Änderungen an Digitalregeln wie dem AI Act; Stand 16. Maerz 2026 handelt es sich um Vorschlaege, nicht um geltendes Recht.

Digital Omnibus AI ActAI Act VerschiebungDigital Omnibus EU

Der Digital Omnibus ist ein Reformpaket der EU, das auch den AI Act beruehren kann. Stand 16. Maerz 2026 ist er kein geltendes Recht.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. c NIS2 sowie § 30 Abs. 2 Nr. 3 BSIG

Disaster Recovery

Disaster Recovery ist die geplante technische Wiederherstellung von IT-Systemen, Daten und Infrastruktur nach einem schwerwiegenden Ausfall oder Sicherheitsvorfall.

Disaster RecoveryDisaster Recovery DefinitionDisaster Recovery Cybersicherheit

Was bedeutet Disaster Recovery? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 1 Abs. 2 sowie Art. 5 bis 45 Verordnung (EU) 2022/2554; Erwägungsgrund 28 Richtlinie (EU) 2022/2555

DORA

DORA ist die EU-Verordnung 2022/2554 zur digitalen operationalen Resilienz im Finanzsektor und verpflichtet Finanzunternehmen zu IKT-Risikomanagement, Vorfallmeldung, Resilienztests und Steuerung von Drittparteirisiken.

DORADORA DefinitionDORA Cybersicherheit

Was bedeutet DORA? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 35 DSGVO

DSFA

Die Datenschutz-Folgenabschätzung ist ein nach Art. 35 DSGVO vorgeschriebenes Verfahren zur Bewertung hoher Datenschutzrisiken bei besonders risikoreichen Verarbeitungen personenbezogener Daten.

DSFADatenschutz-FolgenabschätzungDSGVO Art. 35

Die DSFA nach Art. 35 DSGVO erklärt: Wann sie Pflicht ist, der 6-Schritte-Prozess und die Verbindung zu KI-Systemen und dem AI Act.

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Art. 3 und Art. 5 EU-VO 2024/1689

Echtzeitbiometrie

Echtzeitbiometrie bezeichnet die biometrische Fernidentifizierung nahezu ohne spuerbaren Zeitverzug; ihr Einsatz durch Strafverfolgungsbehörden in öffentlichen Raeumen ist nach Art. 5 grundsaetzlich verboten, ausser in engen Ausnahmen.

EchtzeitbiometrieReal time biometric identificationAI Act Biometrie

Echtzeitbiometrie meint die biometrische Fernidentifizierung nahezu ohne Zeitverzug und ist für Strafverfolgung in öffentlichen Raeumen grundsaetzlich verboten, ausser in engen Ausnahmen.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. b Richtlinie (EU) 2022/2555 (NIS2) zu Incident Handling

EDR

EDR ist eine Sicherheitslösung zur kontinuierlichen Überwachung von Endgeräten, zur verhaltensbasierten Erkennung von Bedrohungen und zur schnellen Reaktion auf Sicherheitsvorfälle.

EDREDR DefinitionEDR Cybersicherheit

Was bedeutet EDR? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Verordnung (EU) 2019/881; Art. 12 Abs. 2, Art. 14 und Art. 19 Richtlinie (EU) 2022/2555

ENISA

ENISA ist die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit. Sie unterstützt Mitgliedstaaten, EU-Organe und Unternehmen mit Lagebildern, Koordination, Schwachstellenmanagement und EU-weiten Cybersicherheits-Zertifikat-Schemata.

ENISAENISA DefinitionENISA Cybersicherheit

Was bedeutet ENISA? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 13 EU-VO 2024/1689

Erklärbarkeit

Fähigkeit, die Entscheidungen und Outputs eines KI-Systems nachvollziehbar zu machen, sodass Menschen Ergebnisse richtig interpretieren, prüfen und bei Bedarf korrigieren können.

Erklärbarkeit Definition KIErklärbarkeit KIXAI

Erklärbarkeit Definition: Nachvollziehbare KI-Entscheidungen, XAI-Methoden und ISO 42001 im Überblick.

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Kap. VII EU-VO 2024/1689

EU AI Office

Das EU AI Office ist die zentrale Einheit der EU-Kommission für Koordination, Leitlinien und Teile der Durchsetzung des EU AI Act, insbesondere bei GPAI-Modellen.

EU AI OfficeArtificial Intelligence OfficeAI Office EU

Das EU AI Office koordiniert die Umsetzung des AI Act auf EU-Ebene und spielt besonders bei GPAI-Modellen eine zentrale Rolle.

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Art. 10 und Erwägungsgrund 47 EU-VO 2024/1689; ISO/IEC 42001:2023 Klauseln 5.2, 6.1, 8.2 und 9.1

Fairness

Eigenschaft eines KI-Systems, betroffene Personengruppen nachvollziehbar, verhältnismäßig und ohne ungerechtfertigte Benachteiligung zu behandeln.

Fairness Definition KIFairness KI-Systemealgorithmische Fairness

Fairness Definition: gerechte Behandlung durch KI-Systeme. Metriken, ISO 42001 und EU AI Act einfach erklärt.

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Art. 25 sowie Art. 3 Nr. 3 und Nr. 4 EU-VO 2024/1689

Fine-Tuning

Fine-Tuning bezeichnet die zusätzliche Anpassung eines vortrainierten KI-Modells auf spezifische Daten, Aufgaben oder Ausgabeformate, um das Modellverhalten gezielt zu verändern.

Fine-TuningKI anpassenLoRA

Fine-Tuning bezeichnet die zusätzliche Anpassung eines bestehenden KI-Modells auf eigene Daten oder Aufgaben und kann je nach Tiefe die Rollenbewertung im EU AI Act beeinflussen.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. e Richtlinie (EU) 2022/2555 sowie BSI IT-Grundschutz NET.3.2

Firewall

Firewall ist eine Sicherheitskomponente, die den Netzwerkverkehr nach festgelegten Regeln überwacht, erlaubt oder blockiert und damit Systeme, Anwendungen und Daten vor unerlaubten Verbindungen schützt.

FirewallFirewall DefinitionFirewall Cybersicherheit

Was bedeutet Firewall? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Kein definierter Rechtsbegriff im EU AI Act; praktisch relevant für GPAI-Systemic-Risk-Bewertungen

FLOP

FLOP steht für Floating Point Operation und bezeichnet eine einzelne Gleitkomma-Rechenoperation, die als technische Einheit zur Beschreibung von Rechenaufwand in KI-Systemen verwendet wird.

FLOPFloating Point OperationTrainingsaufwand KI

FLOP steht für Floating Point Operation und bezeichnet eine einzelne Gleitkomma-Rechenoperation, die in der KI zur Messung von Trainings- oder Inferenzaufwand genutzt wird.

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Art. 3 Nr. 63 sowie Art. 51 bis 56 EU-VO 2024/1689

GPAI / General-Purpose AI

General-Purpose AI bezeichnet KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck, die für viele verschiedene Aufgaben eingesetzt oder in andere Systeme integriert werden können.

GPAI AI ActGeneral Purpose AIKI Basismodelle

General-Purpose AI bezeichnet KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck, für die seit dem 2. August 2025 eigene Regeln gelten.

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Art. 3 Nr. 63, Art. 53 und Art. 55

GPAI / KI-Basismodelle

GPAI beziehungsweise KI-Basismodelle sind nach Art. 3 Nr. 63 EU-VO 2024/1689 allgemein einsetzbare Modelle mit breitem Aufgabenspektrum und eigenen Regeln.

GPAIKI BasismodelleGeneral Purpose AI

GPAI beziehungsweise KI-Basismodelle sind nach Art. 3 Nr. 63 EU-VO 2024/1689 allgemein einsetzbare Modelle mit breitem Aufgabenspektrum und eigenen Regeln.

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Kein eigenständiger Rechtsbegriff; relevant im Zusammenspiel von EU-VO 2024/1689, Richtlinie (EU) 2022/2555, Verordnung (EU) 2022/2554 und Verordnung (EU) 2024/2847.

GRC

GRC steht für Governance, Risk und Compliance und beschreibt einen integrierten Ansatz, mit dem Unternehmen Führung, Risikosteuerung und Regelkonformität in einem gemeinsamen Steuerungsmodell verbinden.

GRCGovernance Risk ComplianceGRC Definition

GRC (Governance, Risk, Compliance) erklärt: Die drei Säulen, relevante EU-Regulierungen wie AI Act, NIS2, DORA und CRA sowie die Bedeutung für KMU.

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Art. 27 EU-VO 2024/1689

Grundrechte-Folgenabschätzung

Die Grundrechte-Folgenabschätzung ist die Prüfung nach Art. 27 EU-VO 2024/1689, wie sich bestimmte Hochrisiko-KI-Systeme auf Grundrechte betroffener Personen auswirken.

Grundrechte FolgenabschätzungArt 27 AI ActFRIA AI Act

Die Grundrechte-Folgenabschätzung verlangt für bestimmte Hochrisiko-KI eine Prüfung, wie sich das System auf Rechte und Freiheiten natürlicher Personen auswirkt.

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Art. 40 EU-VO 2024/1689

Harmonisierte Standards

Harmonisierte Standards sind europaeische Normen, deren Anwendung eine Vermutung der Konformitaet mit bestimmten Anforderungen des EU AI Act begründen kann.

Harmonisierte Standards AI ActAI Act StandardsKonformitaetsvermutung KI

Harmonisierte Standards können Anbietern helfen, Konformitaet mit dem AI Act einfacher nachzuweisen.

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Art. 6 bis 49 und Anhang I, III EU-VO 2024/1689

Hochrisiko-KI-System

Ein Hochrisiko-KI-System ist ein KI-System, das gemäß Art. 6 EU-VO 2024/1689 unter Anhang I oder Anhang III fällt und deshalb strengen Compliance-Pflichten unterliegt.

Hochrisiko KI SystemAI Act HochrisikoAnhang III AI Act

Ein Hochrisiko-KI-System ist ein KI-System nach Art. 6 EU-VO 2024/1689, für das ab dem 2. August 2026 strenge Pflichten gelten.

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Kein definierter Rechtsbegriff im EU AI Act; praktisch relevant für Beschaffung, Dokumentation und Art. 4 EU-VO 2024/1689

Hugging Face

Hugging Face ist eine Plattform und ein Ökosystem für die Veröffentlichung, Dokumentation, Versionierung und Nutzung von KI-Modellen, Datensätzen und Demos.

Hugging FaceModel HubModel Cards

Hugging Face ist eine Plattform für Modelle, Datensätze und Model Cards, auf der Unternehmen KI-Artefakte finden, versionieren und dokumentieren können.

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Art. 14 EU-VO 2024/1689

Human Oversight

Menschliche Aufsicht über KI-Systeme: Human-in-the-Loop, Human-on-the-Loop und Human-in-Command sichern, dass Menschen Ergebnisse prüfen, eingreifen und Entscheidungen notfalls übersteuern können.

Human Oversight DefinitionHuman Oversight ISO 42001menschliche Aufsicht KI

Human Oversight: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 21 Abs. 2 lit. b Richtlinie (EU) 2022/2555; deutscher Umsetzungsbezug: § 30 BSIG, im Gesetzgebungsverfahren häufig als § 30 Abs. 2 Nr. 2 BSIG-E referenziert; NIST SP 800-61

Incident Response

Incident Response ist die strukturierte Reaktion eines Unternehmens auf Sicherheitsvorfälle, um Schäden zu begrenzen, den Betrieb wiederherzustellen und gesetzliche Melde- und Dokumentationspflichten einzuhalten.

Incident ResponseIncident Response DefinitionIncident Response Cybersicherheit

Was bedeutet Incident Response? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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ISO/IEC 27001, BSI-Standards 200-1 und 200-2 sowie regulatorisch relevant unter NIS2, DORA und EU-VO 2024/1689

Informationssicherheit

Informationssicherheit bezeichnet den Schutz von Informationen hinsichtlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit, unabhängig davon, ob sie digital, analog, gespeichert, übertragen oder mündlich verarbeitet werden.

InformationssicherheitInformationssicherheit DefinitionCIA Triade

Informationssicherheit erklärt: Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit. Abgrenzung zu IT-Sicherheit und Datenschutz, ISO 27001 und NIS2-Kontext.

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Art. 20 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2022/2555, § 38 BSIG-E, BSI-Standard 200-1

Informationssicherheitsbeauftragter

Informationssicherheitsbeauftragter ist die vom Unternehmen benannte Fachfunktion für den operativen Aufbau, die Koordination und die Überwachung der Informationssicherheit.

InformationssicherheitsbeauftragterInformationssicherheitsbeauftragter DefinitionInformationssicherheitsbeauftragter Cybersicherheit

Was bedeutet Informationssicherheitsbeauftragter? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 13 und Anhang IV EU-VO 2024/1689

Interoperabilität

Interoperabilität ist die Fähigkeit eines KI-Systems, Informationen, Schnittstellen und Protokolle so bereitzustellen, dass andere Systeme und Prozesse sie verlässlich nutzen können.

Interoperabilität KIAI Act SchnittstellenArt 13 AI Act

Interoperabilität beschreibt im AI-Act-Kontext, ob Informationen, Schnittstellen und Nachweise eines KI-Systems in bestehende Prozesse eingebunden werden können.

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Art. 21 Abs. 1 Richtlinie (EU) 2022/2555, § 30 Abs. 1 BSIG sowie ISO/IEC 27001:2022

ISMS

ISMS ist ein Informationssicherheits-Managementsystem, mit dem Unternehmen Informationssicherheit systematisch planen, umsetzen, überprüfen und verbessern.

ISMSISMS DefinitionISMS Cybersicherheit

Was bedeutet ISMS? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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ISO/IEC 23894:2023

ISO 23894

Standard für AI Risk Management. Ergänzt ISO 42001 mit KI-spezifischem Risikomanagement.

ISO 23894ISO 23894 AI Risk ManagementISO 23894 Definition

ISO 23894: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 21 Richtlinie (EU) 2022/2555, ISO/IEC 27001:2022 sowie Einordnung im deutschen NIS2-Kontext um § 30 BSIG

ISO 27001

ISO 27001 ist der international bekannteste Standard für ein Informationssicherheitsmanagementsystem und beschreibt, wie Unternehmen Informationssicherheitsrisiken systematisch steuern, dokumentieren und verbessern.

ISO 27001ISO 27001 DefinitionISO 27001 Cybersicherheit

Was bedeutet ISO 27001? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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ISO/IEC 42001:2023, referenziert in EU AI Act 2024/1689

ISO 42001

ISO/IEC 42001:2023 ist der erste internationale Standard für KI-Managementsysteme (AIMS). Er definiert Anforderungen für die verantwortungsvolle Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung von KI-Systemen in Organisationen.

ISO 42001ISO IEC 42001 2023KI-Managementsystem

ISO/IEC 42001:2023 ist der erste internationale Standard für KI-Managementsysteme (AIMS). Erfahren Sie Definition, Aufbau und Bedeutung für EU AI Act Compliance.

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ISO/IEC 42005:2025

ISO 42005

ISO/IEC 42005:2025 ist der internationale Standard für AI Impact Assessments und beschreibt, wie Organisationen Auswirkungen von KI-Systemen auf Personen, Gruppen und Gesellschaft systematisch bewerten.

ISO 42005ISO 42005 AI Impact AssessmentISO 42005 Definition

ISO 42005: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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BSI-Standard 200-1, 200-2, 200-3 sowie § 30 BSIG

IT-Grundschutz

IT-Grundschutz ist die vom BSI entwickelte Methodik, mit der Organisationen ein Informationssicherheitsmanagementsystem strukturiert aufbauen, geeignete Sicherheitsmaßnahmen auswählen und ihr Sicherheitsniveau nachvollziehbar dokumentieren.

IT-GrundschutzIT-Grundschutz DefinitionIT-Grundschutz Cybersicherheit

Was bedeutet IT-Grundschutz? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 3 Nr. 3 und 4

KI-Anbieter vs. KI-Betreiber

KI-Anbieter und KI-Betreiber bezeichnen nach Art. 3 Nr. 3 und 4 EU-VO 2024/1689 zwei unterschiedliche Rollen mit unterschiedlichen Pflichten im AI Act.

KI AnbieterKI BetreiberProvider Deployer

KI-Anbieter und KI-Betreiber bezeichnen nach Art. 3 Nr. 3 und 4 EU-VO 2024/1689 zwei unterschiedliche Rollen mit unterschiedlichen Pflichten im AI Act.

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Keine ausdrückliche Pflicht in Art. 4 EU-VO 2024/1689; ISO/IEC 42001:2023 Clause 5.3, Clause 7.2 und Clause 7.3

KI-Beauftragter

Ein KI-Beauftragter ist die organisationsinterne Ansprechperson für KI-Governance, KI-Kompetenz und Compliance und koordiniert Verantwortlichkeiten, Kontrollen und Nachweise rund um KI-Systeme.

KI-Beauftragter DefinitionKI-Beauftragter AufgabenKI-Beauftragter ISO 42001

KI-Beauftragter: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Kein definierter Rechtsbegriff im EU AI Act; praktisch relevant für Art. 4, Art. 26 und Betriebsfragen

KI-Inference

KI-Inference bezeichnet die Ausführung eines bereits trainierten KI-Modells, bei der auf Basis einer Eingabe eine konkrete Ausgabe erzeugt wird.

KI-InferenceInferenzLLM-Ausführung

KI-Inference bezeichnet die Ausführung eines trainierten Modells zur Erzeugung einer konkreten Ausgabe auf Basis einer Eingabe.

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Art. 11, Art. 17 und Art. 49 EU-VO 2024/1689

KI-Inventar

Ein KI-Inventar ist ein strukturiertes internes Register aller im Unternehmen genutzten oder entwickelten KI-Systeme einschließlich Zweck, Rolle und Risikoeinordnung.

KI-InventarAI System RegistryKI Register Unternehmen

Ein KI-Inventar ist das interne Register aller eingesetzten oder entwickelten KI-Systeme und die praktische Grundlage für Klassifizierung, Nachweise und Aufsicht.

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Art. 4 und Art. 3 Nr. 56 EU-VO 2024/1689

KI-Kompetenz

KI-Kompetenz bezeichnet gemäß Art. 4 und Art. 3 Nr. 56 EU-VO 2024/1689 die Fähigkeiten, Kenntnisse und das Verständnis, die für einen sachkundigen Umgang mit KI-Systemen erforderlich sind.

KI KompetenzArtikel 4 KI VerordnungAI Literacy

KI-Kompetenz bezeichnet im EU AI Act das ausreichende Wissen für den sachkundigen Einsatz von KI-Systemen und ist seit dem 2. Februar 2025 Pflicht.

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ISO/IEC 42001:2023 Klausel 6.1; Art. 9 EU-VO 2024/1689

KI-Lebenszyklus

Phasen eines KI-Systems: Konzeption, Entwicklung, Training, Deployment, Monitoring und Decommissioning.

KI-LebenszyklusKI-Lebenszyklus DefinitionAI Lifecycle

KI-Lebenszyklus: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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ISO/IEC 42001:2023

KI-Managementsystem

Ein KI-Managementsystem ist ein systematischer Rahmen aus Policies, Prozessen, Rollen und Controls für die verantwortungsvolle Entwicklung, Bereitstellung und Nutzung von KI-Systemen. Der internationale Standard ISO/IEC 42001:2023 definiert die Anforderungen.

KI-ManagementsystemKI-Managementsystem DefinitionAIMS

Ein KI-Managementsystem (AIMS) ist ein systematischer Rahmen für die verantwortungsvolle Entwicklung und Nutzung von KI nach ISO 42001. Definition und Aufbau.

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ISO/IEC 42001:2023 Klausel 5.2

KI-Policy

Organisationsweite Richtlinie für den verantwortungsvollen Umgang mit KI-Systemen.

KI-PolicyKI Richtlinie UnternehmenAI Policy ISO 42001

KI-Policy: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 9 EU-VO 2024/1689

KI-Risikobewertung

Systematische Identifikation und Bewertung von Risiken, die von KI-Systemen ausgehen.

KI-RisikobewertungKI Risikobewertung ISO 42001AI Risk Assessment

KI-Risikobewertung: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 3 Nr. 1 EU-VO 2024/1689

KI-System

Ein KI-System ist gemäß Art. 3 Nr. 1 EU-VO 2024/1689 ein maschinengestuetztes System, das für explizite oder implizite Ziele Ergebnisse wie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugt.

KI System DefinitionAI System DefinitionArt 3 KI Verordnung

Ein KI-System ist nach Art. 3 Nr. 1 EU-VO 2024/1689 ein maschinengestuetztes System, das für explizite oder implizite Ziele Vorhersagen, Inhalte oder Entscheidungen erzeugt.

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Art. 43 EU-VO 2024/1689

Konformitaetsbewertung

Die Konformitaetsbewertung ist das Verfahren, mit dem Anbieter nachweisen, dass ein Hochrisiko-KI-System die Anforderungen des EU AI Act erfuellt.

Konformitaetsbewertung AI ActAI Act KonformitaetsbewertungHochrisiko KI Prüfung

Die Konformitaetsbewertung prüft, ob ein Hochrisiko-KI-System die Anforderungen des AI Act erfuellt, bevor es in Verkehr gebracht wird.

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Art. 47 und Anhang V EU-VO 2024/1689

Konformitaetserklärung

Die EU-Konformitaetserklärung ist die formale Erklärung des Anbieters, dass ein Hochrisiko-KI-System die einschlaegigen Anforderungen des EU AI Act erfuellt.

Konformitaetserklärung AI ActEU Konformitaetserklärung KIAI Act Anbieterpflichten

Die EU-Konformitaetserklärung ist die formale Erklärung des Anbieters, dass ein Hochrisiko-KI-System die Anforderungen des AI Act erfuellt.

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BSI-KritisV, § 10 BSIG und Anhang I der NIS2-Richtlinie (EU) 2022/2555

KRITIS

KRITIS ist die Kurzbezeichnung für Kritische Infrastrukturen, also Einrichtungen, Anlagen oder Dienste, deren Ausfall die Versorgungssicherheit, öffentliche Sicherheit oder andere zentrale Gemeinwohlfunktionen erheblich beeinträchtigen würde.

KRITISKRITIS DefinitionKRITIS Cybersicherheit

Was bedeutet KRITIS? Einfache Definition, NIS2-Relevanz und Praxisbeispiel für deutsche Unternehmen.

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ISO/IEC 42001:2023 Clause 9.2 und Clause 9.3; ISO 19011; Art. 9, Art. 14 und Art. 17 EU-VO 2024/1689

Lead Auditor

Ein Lead Auditor ist die leitende Prüfperson für ISO-42001-Audits und bewertet, ob ein KI-Managementsystem wirksam, nachvollziehbar und normkonform betrieben wird.

Lead Auditor DefinitionISO 42001 Lead AuditorLead Auditor Aufgaben

Lead Auditor: Definition, ISO-42001-Relevanz, Aufgaben und Praxisbeispiel für Unternehmen.

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ISO/IEC 42001:2023, insbesondere Klausel 5, 7, 8 und 10 sowie Art. 4 EU-VO 2024/1689

Lead Implementer

Ein Lead Implementer ist die verantwortliche Fachperson für die Einführung und Steuerung eines KI-Managementsystems nach ISO/IEC 42001.

Lead Implementer DefinitionISO 42001 Lead ImplementerAIMS Implementer

Lead Implementer: Definition, ISO 42001 Relevanz, Aufgaben, Praxisbeispiel und Abgrenzung zum Lead Auditor.

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Kein definierter Rechtsbegriff im EU AI Act; praktisch relevant für Art. 25 und Rollenfragen

LoRA

LoRA steht für Low-Rank Adaptation und bezeichnet eine parameter-effiziente Fine-Tuning-Methode, bei der kleine Adapter-Matrizen trainiert werden, während die ursprünglichen Modellgewichtungen weitgehend eingefroren bleiben.

LoRALow-Rank Adaptationparameter-effizientes Fine-Tuning

LoRA ist eine sparsame Fine-Tuning-Methode, bei der nur kleine Zusatzmatrizen trainiert werden, statt das gesamte Modell neu zu berechnen.

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Art. 6 Nr. 6 und Art. 21 Abs. 2 lit. g Richtlinie (EU) 2022/2555 sowie §§ 303a, 303b StGB

Malware

Malware ist Schadsoftware, die Systeme, Daten oder Nutzer gezielt schädigt, ausspäht, manipuliert oder in ihrer Verfügbarkeit beeinträchtigt.

MalwareMalware DefinitionMalware Cybersicherheit

Was bedeutet Malware? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Kap. IX sowie Art. 70 EU-VO 2024/1689

Marktaufsichtsbehörde

Eine Marktaufsichtsbehörde überwacht die Einhaltung des EU AI Act, prüft Unterlagen und kann bei nicht konformen KI-Systemen einschreiten.

Marktaufsichtsbehörde AI ActAI Act AufsichtBundesnetzagentur AI Act

Marktaufsichtsbehörden überwachen, ob KI-Systeme die Anforderungen des AI Act einhalten, und können Maßnahmen bei Verstoßen anordnen.

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Kapitel IX, insbesondere Art. 74 EU-VO 2024/1689

Marktüberwachung

Marktüberwachung ist die behördliche Kontrolle von KI-Systemen, Unterlagen und Compliance-Prozessen nach Kapitel IX des AI Act.

Marktüberwachung KIMarket Surveillance AI ActAI Act Aufsicht

Marktüberwachung meint die behördliche Kontrolle, ob KI-Systeme die Anforderungen des AI Act einhalten und welche Maßnahmen bei Verstößen folgen.

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Art. 23 Richtlinie (EU) 2022/2555 und § 32 BSIG

Meldepflicht

Meldepflicht ist die gesetzliche Pflicht, erhebliche Sicherheitsvorfälle fristgerecht an die zuständige Meldestelle zu melden und dabei belastbare Informationen zum Vorfall, zu Auswirkungen und zu Gegenmaßnahmen zu übermitteln.

MeldepflichtMeldepflicht DefinitionMeldepflicht Cybersicherheit

Was bedeutet Meldepflicht? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 14 EU-VO 2024/1689

Menschliche Aufsicht

Menschliche Aufsicht nach Art. 14 EU-VO 2024/1689 verlangt, dass Hochrisiko-KI-Systeme so gestaltet und genutzt werden, dass Menschen ihre Wirkung verstehen, überwachen und notfalls eingreifen können.

Menschliche Aufsicht AI ActArt 14 AI ActHuman Oversight KI

Menschliche Aufsicht bedeutet, dass Hochrisiko-KI nicht unkontrolliert laufen darf, sondern durch geeignete Personen überwacht und notfalls korrigiert werden kann.

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Kein definierter Rechtsbegriff im EU AI Act; praktisch relevant für Dokumentation, Beschaffung und Art. 4

Model Card

Eine Model Card ist ein strukturiertes Dokument, das Zweck, Herkunft, Leistungsdaten, Grenzen, Risiken und empfohlene Nutzung eines KI-Modells beschreibt.

Model CardModellkarteKI-Dokumentation

Eine Model Card ist ein standardisiertes Dokument zu Zweck, Grenzen, Risiken und Nutzung eines KI-Modells.

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Kein definierter Rechtsbegriff im EU AI Act; praktisch relevant für Art. 4 und Art. 26 EU-VO 2024/1689

Modellgewichtungen

Modellgewichtungen sind die trainierten numerischen Parameter eines KI-Modells, die nach dem Training gespeichert werden und das spätere Antwortverhalten bei der Inferenz bestimmen.

ModellgewichtungenModel WeightsKI-Modell Parameter

Modellgewichtungen sind die trainierten Parameter eines KI-Modells und bestimmen, wie stark das Modell Eingaben verarbeitet und Ausgaben erzeugt.

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Art. 21 Abs. 2 lit. j Richtlinie (EU) 2022/2555; flankierend § 30 Abs. 2 Nr. 10 BSIG-E; FIDO2/WebAuthn als phishing-resistente Umsetzungsstandards

Multi-Faktor-Authentifizierung

Multi-Faktor-Authentifizierung ist ein Anmeldeverfahren, bei dem mindestens zwei unabhängige Authentifizierungsfaktoren aus Wissen, Besitz oder Inhärenz kombiniert werden, um Konten und Systeme besser vor Missbrauch zu schützen.

Multi-Faktor-AuthentifizierungMulti-Faktor-Authentifizierung DefinitionMulti-Faktor-Authentifizierung NIS2

Was bedeutet Multi-Faktor-Authentifizierung? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Richtlinie (EU) 2022/2555, insbesondere Art. 20, Art. 21, Art. 23, Art. 34 und Art. 41 sowie Erwägungsgründe 1 bis 15

NIS2-Richtlinie

NIS2-Richtlinie ist die EU-Richtlinie 2022/2555 zur Stärkung eines hohen gemeinsamen Cybersicherheitsniveaus in der Union.

NIS2-RichtlinieNIS2-Richtlinie DefinitionNIS2-Richtlinie Cybersicherheit

Was bedeutet NIS2-Richtlinie? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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NIS-2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz; §§ 28 bis 65 BSIG; § 38 BSIG

NIS2UmsuCG

NIS2UmsuCG ist das deutsche Umsetzungsgesetz zur NIS2-Richtlinie, mit dem vor allem das BSI-Gesetz novelliert und Cybersicherheits-, Melde- und Governance-Pflichten für betroffene Einrichtungen konkretisiert werden.

NIS2UmsuCGNIS2UmsuCG DefinitionNIS2UmsuCG NIS2

Was bedeutet NIS2UmsuCG? Einfache Definition, NIS2-Relevanz und Praxisbeispiel für Unternehmen in Deutschland.

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Art. 28 bis 39 EU-VO 2024/1689

Notifizierte Stelle

Eine notifizierte Stelle ist eine benannte, unabhängige Konformitaetsbewertungsstelle, die in bestimmten Fällen die Konformitaet von Hochrisiko-KI mitprüft.

Notifizierte Stelle AI ActBenannte Stelle KIAI Act conformity body

Eine notifizierte Stelle ist eine benannte, unabhängige Prüfstelle, die in bestimmten Fällen an der Konformitaetsbewertung beteiligt ist.

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Kein definierter Rechtsbegriff im EU AI Act; praktisch relevant für Art. 4 und Art. 26 EU-VO 2024/1689

Ollama

Ollama ist eine Software zum lokalen Ausführen und Verwalten großer Sprachmodelle, die eine einfache CLI und eine API für den Betrieb auf eigener Infrastruktur bereitstellt.

Ollamalokale KI-ModelleSelf-Hosting LLM

Ollama ist eine Laufzeitumgebung für lokale KI-Modelle, mit der Unternehmen Sprachmodelle auf Mac, Linux oder Windows ausführen und per API bereitstellen können.

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Art. 2 Abs. 12 EU-VO 2024/1689

Open-Source-KI

Open-Source-KI bezeichnet KI-Modelle oder KI-Systeme, deren Nutzung, Prüfung, Anpassung und Weitergabe unter einer freien und offenen Lizenz möglich sind; nach Art. 2 Abs. 12 EU-VO 2024/1689 gilt eine Ausnahme nur für bestimmte frei lizenzierte KI-Systeme.

Open-Source-KIOpen Source KIEU AI Act Open Source

Open-Source-KI bezeichnet KI-Modelle oder KI-Systeme mit frei nutzbarer und veränderbarer Lizenz; im EU AI Act greift eine Ausnahme nur unter den engen Voraussetzungen des Art. 2 Abs. 12.

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Art. 2 Abs. 12 EU-VO 2024/1689

Open-Weight vs. Open Source

Open Weight bezeichnet Modelle mit zugänglichen Gewichtungen, während Open Source zusätzlich eine freie und offene Lizenz voraussetzt, die Nutzung, Änderung und Weitergabe erlaubt.

Open WeightOpen Source KIfreie Lizenz KI

Open Weight bedeutet zugängliche Modellgewichtungen, während Open Source zusätzlich eine freie und offene Lizenz für Nutzung, Änderung und Weitergabe verlangt.

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§ 43 GmbHG, § 93 AktG, § 116 AktG

Organhaftung

Organhaftung bezeichnet die persönliche Haftung von Geschäftsführern, Vorständen und Aufsichtsräten für Pflichtverletzungen bei der Unternehmensführung.

OrganhaftungGeschäftsführerhaftung§ 43 GmbHG Haftung

Organhaftung erklärt: § 43 GmbHG, § 93 AktG, D&O-Versicherung und wie AI Act, NIS2 und DORA neue Haftungsrisiken schaffen.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. e NIS2, § 30 Abs. 2 Nr. 5 BSIG-E, BSI IT-Grundschutz OPS.1.1.3

Patch Management

Patch Management ist der systematische Prozess, mit dem Unternehmen Software-Updates und Sicherheitspatches bewerten, priorisieren, testen, ausrollen und dokumentieren, um bekannte Schwachstellen kontrolliert zu schließen.

Patch ManagementPatch Management DefinitionPatch Management Cybersicherheit

Was bedeutet Patch Management? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Kein direkter Bezug zu EU-VO 2024/1689; praktisch relevant für KI-Kompetenz gemäß Art. 4 EU-VO 2024/1689 sowie für ISO/IEC 42001, insbesondere Klausel 7.2 und 7.3.

PECB

PECB steht für Professional Evaluation and Certification Board und bezeichnet eine internationale Stelle für Personenzertifikate und Schulungen zu ISO-Standards, darunter ISO/IEC 42001.

PECBPECB DefinitionPECB ISO 42001

PECB erklärt: Definition, ISO-42001-Relevanz, Akkreditierung und Praxisbeispiel für Unternehmen mit KI-Managementsystem.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. f Richtlinie (EU) 2022/2555; § 30 Abs. 2 Nr. 6 BSIG

Penetrationstest

Penetrationstest ist ein simulierter Angriff auf IT-Systeme, Anwendungen oder Prozesse, um aus Sicht eines Angreifers verwertbare Schwachstellen zu identifizieren.

PenetrationstestPenetrationstest DefinitionPenetrationstest Cybersicherheit

Was bedeutet Penetrationstest? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. g Richtlinie (EU) 2022/2555 sowie §§ 263, 263a StGB

Phishing

Phishing ist der betrügerische Versuch, Menschen über E-Mail, SMS, Telefon oder gefälschte Websites zur Preisgabe von Zugangsdaten, Zahlungsinformationen oder anderen sensiblen Daten zu verleiten.

PhishingPhishing DefinitionPhishing NIS2

Was bedeutet Phishing? ✓ Einfache Definition ✓ NIS2-Relevanz ✓ Praxisbeispiel für Unternehmen

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Art. 72 EU-VO 2024/1689

Post-Market-Monitoring

Post-Market-Monitoring ist die laufende Beobachtung eines Hochrisiko-KI-Systems nach dem Inverkehrbringen, um neue Risiken, Fehlfunktionen und Compliance-Probleme früh zu erkennen.

Post Market Monitoring AI ActMarktbeobachtung KIAI Act Art 72

Post-Market-Monitoring bezeichnet die laufende Beobachtung eines Hochrisiko-KI-Systems nach dem Inverkehrbringen.

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CEN/CENELEC prEN 18286 (Entwurf)

prEN 18286

Europäischer Standard-Entwurf für KI-Managementsysteme. CEN/CENELEC Pendant zu ISO 42001.

prEN 18286CEN CENELEC KI StandardprEN 18286 Definition

prEN 18286: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 17 EU-VO 2024/1689

Qualitaetsmanagementsystem

Das Qualitaetsmanagementsystem nach Art. 17 EU-VO 2024/1689 umfasst die organisatorischen Prozesse, Verantwortlichkeiten und Kontrollen für Hochrisiko-KI bei Anbietern.

Qualitaetsmanagementsystem AI ActArt 17 AI ActQMS KI

Ein Qualitaetsmanagementsystem legt die organisatorischen Prozesse fest, mit denen Anbieter Hochrisiko-KI compliant entwickeln und betreiben.

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Kein definierter Rechtsbegriff im EU AI Act; praktisch relevant für Art. 4 und Art. 26 EU-VO 2024/1689

RAG (Retrieval-Augmented Generation)

RAG verbindet ein KI-Modell mit einer externen Wissensquelle, ruft vor der Antwort passende Inhalte ab und übergibt diese als zusätzlichen Kontext an das Modell.

RAGRetrieval-Augmented GenerationWissensdatenbank KI

RAG verbindet ein Sprachmodell mit einer externen Wissensquelle und ergänzt Antworten um abgerufene Dokumente, ohne die Modellgewichtungen selbst zu verändern.

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Art. 6 Nr. 6 und Art. 21 Richtlinie (EU) 2022/2555; §§ 303a, 303b StGB

Ransomware

Ransomware ist Schadsoftware, die Daten oder Systeme verschlüsselt, den Zugriff blockiert und für die Freigabe ein Lösegeld fordert.

RansomwareRansomware DefinitionRansomware NIS2

Was bedeutet Ransomware? Einfache Definition, NIS2-Relevanz und Praxisbeispiel für deutsche Unternehmen.

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Art. 21 Abs. 2 lit. f Richtlinie (EU) 2022/2555; Art. 26 EU-VO 2022/2554

Red Teaming

Red Teaming ist ein zielorientiertes, realitätsnahes Sicherheitsverfahren, bei dem ein internes oder externes Team Angreiferverhalten simuliert, um die Wirksamkeit technischer, organisatorischer und menschlicher Schutzmaßnahmen zu prüfen.

Red TeamingRed Teaming DefinitionRed Teaming Cybersicherheit

Was bedeutet Red Teaming? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. a Richtlinie (EU) 2022/2555, § 30 Abs. 2 Nr. 1 BSIG, ISO/IEC 27005:2022

Risikoanalyse

Risikoanalyse ist die systematische Ermittlung und Bewertung von Gefährdungen, Schwachstellen, Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungen, um geeignete Sicherheitsmaßnahmen abzuleiten.

RisikoanalyseRisikoanalyse DefinitionRisikoanalyse Cybersicherheit

Was bedeutet Risikoanalyse? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 5, Art. 6 und Art. 50 EU-VO 2024/1689

Risikoklassen im AI Act

Die Risikoklassen im AI Act ordnen KI-Systeme in verbotene Praktiken, Hochrisiko, begrenztes Risiko und minimales Risiko ein.

AI Act RisikoklassenRisikoklassen KI VerordnungKI Verordnung Risiko

Der EU AI Act arbeitet mit vier Risikoklassen: verboten, hochriskant, begrenztes Risiko und minimales Risiko.

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Kein einheitlicher Rechtsbegriff im AI Act; praktisch relevant für Art. 9 EU-VO 2024/1689 sowie für NIS2, DORA und den Cyber Resilience Act.

Risikomanagement

Risikomanagement ist der systematische Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken in einem Unternehmen.

RisikomanagementRisikomanagement DefinitionISO 31000

Risikomanagement erklärt: 5-Schritte-Prozess, Pflichten nach AI Act, NIS2, DORA und CRA. ISO 31000 und COSO für KMU.

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Art. 9 EU-VO 2024/1689

Risikomanagement-System

Ein Risikomanagement-System ist gemäß Art. 9 EU-VO 2024/1689 ein kontinuierlicher Prozess zur Identifikation, Bewertung und Minderung von Risiken bei Hochrisiko-KI-Systemen.

Risikomanagement System AI ActArt 9 AI ActKI Risikomanagement

Ein Risikomanagement-System ist der laufende Prozess, mit dem Anbieter Risiken von Hochrisiko-KI identifizieren, bewerten und mindern.

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Art. 57 bis 59 EU-VO 2024/1689

Sandbox / Regulatory Sandbox

Eine Regulatory Sandbox ist ein beaufsichtigtes Testumfeld nach dem AI Act, in dem KI-Systeme unter regulatorischer Begleitung entwickelt, validiert oder erprobt werden.

Regulatory Sandbox AI ActAI Sandbox EUKI Reallabor

Eine Regulatory Sandbox ist ein beaufsichtigtes Testumfeld, in dem KI-Systeme unter regulatorischer Begleitung entwickelt oder erprobt werden können.

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Art. 57 bis 59 EU-VO 2024/1689

Sandbox-Verfahren

Ein Sandbox-Verfahren ist ein behördlich begleitetes Testumfeld, in dem Unternehmen KI-Systeme vor dem regulären Markteinsatz strukturiert erproben können.

Sandbox-VerfahrenRegulatory Sandbox AI ActKI-Reallabor

Ein Sandbox-Verfahren ist ein beaufsichtigtes Testumfeld, in dem KI-Systeme unter regulatorischer Begleitung entwickelt oder erprobt werden können.

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Art. 21 Abs. 2 lit. d NIS2-Richtlinie (EU) 2022/2555; Anhang I Teil II CRA (EU) 2024/2847; NTIA SBOM Minimum Elements

SBOM

SBOM steht für Software Bill of Materials und bezeichnet ein strukturiertes Inventar aller Software-Komponenten, Abhängigkeiten und Lieferkettenbeziehungen eines Produkts oder Systems.

SBOMSBOM DefinitionSBOM Cybersicherheit

Was bedeutet SBOM? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 4 EU-VO 2024/1689; kein starres Format vorgeschrieben

Schulungsnachweis

Ein Schulungsnachweis dokumentiert die Maßnahmen, Inhalte und Teilnehmenden, mit denen ein Unternehmen KI-Kompetenz im Sinne von Art. 4 EU-VO 2024/1689 aufgebaut hat.

AI Act SchulungsnachweisKI KompetenznachweisKI Schulung dokumentieren

Ein Schulungsnachweis dokumentiert, welche Maßnahmen ein Unternehmen zur KI-Kompetenz seiner Teams umgesetzt hat. Der AI Act schreibt dafür kein starres Format vor.

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Art. 4 EU-VO 2024/1689; kein vorgeschriebenes Zertifikatsformat

Schulungszertifikat

Ein Schulungszertifikat ist ein personenbezogenes Dokument über die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung, häufig ergänzt um Lerninhalte, Datum, Umfang und eine bestandene Lernerfolgskontrolle.

Schulungszertifikat DefinitionSchulungszertifikat ComplianceSchulungszertifikat Nachweis

Ein Schulungszertifikat bestätigt die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung und häufig auch eine Lernerfolgskontrolle. Für AI Act und DSGVO ist es ein nützlicher Compliance-Nachweis, aber kein amtlicher Status.

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Art. 21 Abs. 2 lit. e und Art. 12 Abs. 2 NIS2-Richtlinie (EU) 2022/2555 sowie § 30 Abs. 2 Nr. 5 BSIG

Schwachstellenmanagement

Schwachstellenmanagement ist der systematische Prozess, Sicherheitslücken in IT-Systemen, Anwendungen und Komponenten zu erfassen, zu bewerten, zu priorisieren und wirksam zu beheben.

SchwachstellenmanagementSchwachstellenmanagement DefinitionSchwachstellenmanagement Cybersicherheit

Was bedeutet Schwachstellenmanagement? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 20 Abs. 2 und Art. 21 Abs. 2 Buchst. g Richtlinie (EU) 2022/2555; § 38 Abs. 3 BSIG-E

Security Awareness

Security Awareness ist das bewusste, sichere Verhalten von Mitarbeitenden und Führungskräften gegenüber Cyberrisiken wie Phishing, Social Engineering und unsicheren Routinen.

Security AwarenessSecurity Awareness DefinitionSecurity Awareness Cybersicherheit

Was bedeutet Security Awareness? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 4 und Art. 26 EU-VO 2024/1689

Self-Hosting-KI

Self-Hosting-KI bezeichnet den Betrieb eines KI-Modells auf eigener oder vertraglich kontrollierter Infrastruktur, einschließlich Modellbereitstellung, Inferenz und Betriebsüberwachung.

Self-Hosting-KIKI lokal betreibenOn-Premise LLM

Self-Hosting-KI bedeutet, dass ein Unternehmen ein KI-Modell auf eigener oder kontrollierter Infrastruktur betreibt, statt ausschließlich eine externe API zu nutzen.

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Art. 6 Abs. 6 und Art. 23 Abs. 3 Richtlinie (EU) 2022/2555; BSIG-E § 2 Abs. 8

Sicherheitsvorfall

Sicherheitsvorfall ist ein Ereignis, das die Verfügbarkeit, Authentizität, Integrität oder Vertraulichkeit von Daten oder IT-gestützten Diensten beeinträchtigt.

SicherheitsvorfallSicherheitsvorfall DefinitionSicherheitsvorfall Cybersicherheit

Was bedeutet Sicherheitsvorfall? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Richtlinie (EU) 2022/2555, insbesondere Art. 21 Abs. 2 Buchst. b, d und j, sowie BSI-Logik zu Erkennung und Behandlung von Sicherheitsvorfällen

SIEM

SIEM steht für Security Information and Event Management und bezeichnet eine zentrale Plattform, die Sicherheitsereignisse aus verschiedenen Systemen sammelt, korreliert, bewertet und für Incident Handling nutzbar macht.

SIEMSecurity Information and Event ManagementSIEM Definition

SIEM erklärt: Security Information and Event Management für Sicherheitsmonitoring, Incident Handling und NIS2-Umsetzung im Mittelstand.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. b Richtlinie (EU) 2022/2555

SOC

SOC steht für Security Operations Center und bezeichnet eine organisatorische und technische Einheit, die Sicherheitsereignisse laufend überwacht, bewertet und auf Vorfälle reagiert.

SOCSOC DefinitionSOC Cybersicherheit

Was bedeutet SOC? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 21 Abs. 2 lit. g Richtlinie (EU) 2022/2555 (NIS2) und BSI-Grundschutz APP.1.1

Social Engineering

Social Engineering ist die gezielte Manipulation von Menschen, um vertrauliche Informationen, Zugänge oder Handlungen zu erlangen, die ein Angreifer technisch allein schwerer durchsetzen könnte.

Social EngineeringSocial Engineering DefinitionSocial Engineering Cybersicherheit

Was bedeutet Social Engineering? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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§ 43 GmbHG, § 93 AktG sowie organisationsbezogen AI Act, NIS2 und DORA

Sorgfaltspflicht

Die Sorgfaltspflicht verpflichtet Geschäftsführer und Vorstände, bei Leitung, Organisation, Überwachung und Entscheidung die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters anzuwenden.

Sorgfaltspflicht§ 43 GmbHG§ 93 AktG

Sorgfaltspflicht nach § 43 GmbHG und § 93 AktG: Was Geschäftsführer bei AI Act, NIS2 und DORA beachten müssen. Haftungsfolgen erklärt.

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ISO/IEC 42001:2023 Klausel 6.1.3

Statement of Applicability

Dokument, das festlegt, welche Annex A Controls anwendbar sind und warum.

Statement of ApplicabilityStatement of Applicability DefinitionSoA ISO 42001

Statement of Applicability: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 21 Abs. 2 lit. d Richtlinie (EU) 2022/2555; § 30 Abs. 2 Nr. 4 BSIG; ENISA-Leitlinien zur Lieferkettensicherheit

Supply Chain Security

Supply Chain Security ist die systematische Absicherung von Lieferanten, Dienstleistern, Software-Komponenten und Beschaffungsprozessen, damit Schwachstellen oder Angriffe in der Lieferkette nicht auf das eigene Unternehmen durchschlagen.

Supply Chain SecuritySupply Chain Security DefinitionSupply Chain Security Cybersicherheit

Was bedeutet Supply Chain Security? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 3, Art. 51 und Art. 55 EU-VO 2024/1689

Systemisches Risiko

Systemisches Risiko bezeichnet im EU AI Act besonders weitreichende Risiken bestimmter GPAI-Modelle, für die verschaerfte Anforderungen und Aufsicht gelten.

Systemisches Risiko AI ActGPAI systemisches RisikoAI Office GPAI

Systemisches Risiko bezeichnet im AI Act besonders weitreichende Risiken bestimmter GPAI-Modelle, für die verschaerfte Pflichten gelten.

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Art. 11 und Anhang IV EU-VO 2024/1689

Technische Dokumentation

Die technische Dokumentation nach Art. 11 EU-VO 2024/1689 beschreibt Aufbau, Zweck, Risiken, Daten und Schutzmaßnahmen eines Hochrisiko-KI-Systems.

Technische Dokumentation AI ActArt 11 AI ActKI Dokumentation

Die technische Dokumentation beschreibt Aufbau, Zweck, Risiken und Schutzmaßnahmen eines KI-Systems und ist für Hochrisiko-KI zwingend.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. b NIS2-Richtlinie als Grundlage für risikobasierte Cybersicherheitsmaßnahmen; fachlich gestützt durch ENISA Threat Landscape und MITRE ATT&CK.

Threat Intelligence

Threat Intelligence ist die systematische Sammlung, Analyse und Nutzung von Informationen über aktuelle und potenzielle Cyberbedrohungen, damit Unternehmen Risiken früher erkennen und wirksamer steuern können.

Threat IntelligenceThreat Intelligence DefinitionThreat Intelligence Cybersicherheit

Was bedeutet Threat Intelligence? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Kein definierter Rechtsbegriff im EU AI Act; praktisch relevant für Kosten, Kontextfenster und Systembetrieb

Token in der KI

Token sind die Verarbeitungseinheiten, in die ein KI-Modell Text oder andere Inhalte zerlegt, um Eingaben intern zu verarbeiten und Ausgaben zu generieren.

Token KITokenisierungLLM Token

Token sind die kleinsten Verarbeitungseinheiten, in die ein Sprachmodell Texte zerlegt, um Eingaben zu lesen und Ausgaben zu erzeugen.

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Art. 13 und Art. 50 EU-VO 2024/1689

Transparenz

Offenlegung von Informationen über KI-Systeme: Funktionsweise, Daten, Entscheidungslogik und Leistungsgrenzen.

Transparenz Definition KITransparenz KI-SystemeTransparenz ISO 42001

Transparenz: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 50 EU-VO 2024/1689

Transparenzpflichten

Transparenzpflichten nach Art. 50 EU-VO 2024/1689 verpflichten bestimmte KI-Anwendungen dazu, ihre KI-Natur oder künstliche Inhalte offenzulegen.

Transparenzpflichten AI ActArt 50 AI ActKI Kennzeichnungspflicht

Transparenzpflichten verlangen unter anderem, dass Nutzer erkennen können, wenn sie mit KI interagieren oder Inhalte künstlich erzeugt wurden.

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ISO/IEC 42001:2023, Clause 5, Clause 6, Clause 8, Clause 9 sowie Art. 4, Art. 9, Art. 13, Art. 14 und Art. 15 EU-VO 2024/1689

Verantwortungsvolle KI

Responsible AI bezeichnet die Entwicklung und Nutzung von KI-Systemen nach ethischen, fairen, transparenten und sicheren Prinzipien mit wirksamer menschlicher Kontrolle.

Verantwortungsvolle KIResponsible AIVerantwortungsvolle KI ISO 42001

Verantwortungsvolle KI: Definition, ISO 42001 Relevanz, Praxisbeispiel.

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Art. 5 EU-VO 2024/1689

Verbotene KI-Praktiken

Verbotene KI-Praktiken sind KI-Nutzungen nach Art. 5 EU-VO 2024/1689, die wegen ihrer Eingriffsintensitaet grundsaetzlich untersagt sind.

Verbotene KI PraktikenArt 5 AI ActAI Act Verbote

Verbotene KI-Praktiken nach Art. 5 EU-VO 2024/1689 duerfen seit dem 2. Februar 2025 grundsaetzlich nicht eingesetzt werden.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. h NIS2-Richtlinie, § 30 Abs. 2 Nr. 8 BSIG-E und BSI TR-02102

Verschlüsselung

Verschlüsselung ist ein kryptographisches Verfahren, das Daten mit einem Schlüssel so umwandelt, dass sie nur von berechtigten Stellen wieder lesbar gemacht werden können.

VerschlüsselungVerschlüsselung DefinitionVerschlüsselung Cybersicherheit

Was bedeutet Verschlüsselung? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 21 Abs. 2 lit. h NIS2, BSI IT-Grundschutz NET.3.3 sowie BSI TR-02102 für TLS und IPsec

VPN

VPN ist ein verschlüsselter Kommunikationstunnel, der Geräte oder Standorte sicher über ein unsicheres Netzwerk wie das Internet verbindet.

VPNVPN DefinitionVPN NIS2

Was bedeutet VPN? Einfache Definition, NIS2-Relevanz und Praxisbeispiel für deutsche Unternehmen.

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Art. 3 Abs. 1 und Anhang I Richtlinie (EU) 2022/2555; § 28 Abs. 1 BSIG

Wesentliche Einrichtung

Wesentliche Einrichtung ist eine nach Art. 3 Abs. 1 der Richtlinie (EU) 2022/2555 besonders regulierte Organisation aus einem Sektor mit hoher Kritikalität, für die unter NIS2 strengere Aufsicht, Governance- und Sicherheitsanforderungen gelten.

Wesentliche EinrichtungWesentliche Einrichtung DefinitionWesentliche Einrichtung Cybersicherheit

Was bedeutet Wesentliche Einrichtung? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 3 Abs. 2 und Art. 34 Richtlinie (EU) 2022/2555, Anhang I und II sowie § 28 Abs. 2 BSIG

Wichtige Einrichtung

Wichtige Einrichtung ist ein Unternehmen oder eine Organisation in einem NIS2-relevanten Sektor, das die Größenkriterien für den erweiterten Cybersicherheitsrahmen erfüllt, aber nicht als wesentliche Einrichtung eingestuft wird.

Wichtige EinrichtungWichtige Einrichtung DefinitionWichtige Einrichtung Cybersicherheit

Was bedeutet Wichtige Einrichtung? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Art. 21 Abs. 2 Buchst. j NIS2-Richtlinie (EU) 2022/2555

Zero Trust

Zero Trust ist ein Sicherheitsmodell, bei dem kein Nutzer, Gerät oder Dienst automatisch vertraut wird und jeder Zugriff kontinuierlich geprüft wird.

Zero TrustZero Trust DefinitionZero Trust Cybersicherheit

Was bedeutet Zero Trust? Definition, NIS2-Relevanz und praktische Bedeutung für deutsche Unternehmen.

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Nächster Schritt

Begriffe einordnen ist der Anfang. Umsetzung und Nachweis entscheiden im Unternehmen.

Wenn Sie KI-Kompetenz, Rollen, rote Linien und Schulungsnachweis nicht nur nachschlagen, sondern sauber ausrollen wollen, ist der Kurs der direkte nächste Schritt. Für typische Rückfragen zu Umfang, Nachweis und Team-Rollout steht zusätzlich die FAQ-Seite bereit.