Daten-Governance nach Art. 10 EU-VO 2024/1689 umfasst Regeln für Qualitaet, Relevanz, Repraesentativitaet und Dokumentation von Trainings-, Validierungs- und Testdaten in Hochrisiko-KI-Systemen. Sie soll verhindern, dass fehlerhafte oder verzerrte Daten später zu systematischen Fehlentscheidungen fuehren.
In einfachen Worten
Daten-Governance ist mehr als Datenspeicherung. Es geht um Herkunft, Eignung, Pflege und Nachvollziehbarkeit der Datenbasis. Deshalb ist der Begriff eng mit Risikomanagement-System, Technischer Dokumentation und Hochrisiko-KI-System verknuepft.
Praxisbeispiel
Ein Bewerbertool, das mit historischen Personaldaten trainiert wurde, muss auf Verzerrungen, unvollständige Datenlagen und unfaire Muster untersucht werden. Sonst kann eine scheinbar objektive Bewertung systematisch diskriminierend wirken.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
Dokumentieren Sie Datensaetze, Auswahlkriterien und bekannte Grenzen von Modellen frühzeitig. Weiter helfen Grundrechte-Folgenabschätzung, die FAQ und der Kurs, wenn Fachbereich und Compliance gemeinsam Standards aufbauen sollen.