Biometrische Fernidentifizierung bezeichnet die Identifizierung natürlicher Personen aus der Distanz anhand biometrischer Daten. Der AI Act behandelt diesen Bereich besonders streng, weil schon die technische Erfassung im öffentlichen Raum erhebliche Grundrechtsfragen aufwirft.
In einfachen Worten
Der Begriff ist weiter als reine Echtzeit-Erkennung. Er umfasst auch andere Formen distanzbasierter biometrischer Identifizierung. Besonders sensibel wird es bei Echtzeitbiometrie, während andere Konstellationen als Hochrisiko-KI-System eingeordnet werden können. Ebenso relevant sind Verbotene KI-Praktiken.
Praxisbeispiel
Ein System erkennt Personen über Kamerabilder und gleicht sie mit einer Datenbank ab. Ob dies verboten, hochriskant oder ausnahmsweise zulässig ist, hängt stark vom Zweck, Kontext und Nutzerkreis ab.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
Biometrische Projekte sollten nie als reines IT-Thema behandelt werden. Weiter helfen Grundrechte-Folgenabschätzung, die FAQ und der Kurs, wenn Sie solche Systeme sauber bewerten müssen.